The Union Lane Graffiti Project
The Subconscious Art of Graffiti Removal
Es ist dem einen oder anderen vielleicht schon bekannt, aber der Vollständigkeit wegen muss es einfach hier noch mal gebracht werden.
Bildung geht uns Alle an.
Trotz gegenläufigen Meldungen gibt es auch in Weimar Initiativen die sich am Bildungsstreik beteiligen ‘werden’.
Mehr zur Vernetzung bei Was ihr wollt.
Dub zum Samstag
(Flyer: Luke)
Diesen Samstag in der Tanzhalle der Gerberstraße 3: Dub und alles was dazu gehört — Dubstep, 2Step, Breaks, Nuschool, Drum&Bass, etc. Das alles kommt nicht nur von der Platte, sondern wird auch Live hergestellt von der Formation “killaVolts” aus London, deren eine Hälfte eigens eingeflogen wird, während der andere Teil unter dem Namen “You’ve Been Asassenated” schon seit längerem der Weimarer Partyszene britische Manieren beibringt.
Außerdem ist das ganze nicht nur musikalische Expedition, sondern auch auch ein Kostümfest — Wer so aussieht, als hätte er sein Raumschiff um die Ecke geparkt, kommt billiger rein (besonders hübsche Masken gelten auch). Zur Vorbereitung gibt es Freitags einen kleinen musikalischen Vorgeschmack nebst der Möglichkeit gemeinsam an Masken und Kostümen zu basteln: Marienstraße 7, Raum 002, ab ca. 16 Uhr. Vorbeikommen, Weltraumschrott und gute Laune mitbringen, Musik hören und losbasteln.
Party: Sa, 21. November | Tanzhalle, Gerberstr. 3
Bastelstunde: Fr, 20. November | Marienstraße 7, Raum 002
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Update: Es gibt Fotos! Danke an Kilian Ullmann.
Studentenproteste
Update 17.11.2009: Auch in Jena sind Hörsäle besetzt, in Erfurt wohl der Audimax. An der Bauhaus-Uni Weimar wiederum ist morgen Vollversammlung, ob es zum Sitzenbleiben reicht wird sich zeigen.
Aus Hildesheim erreicht uns folgende “Pressemitteilung zur Besetzung des H1″. Einen Überblick über die besetzen Universitäten gibt es bei Google Maps.
Pressemitteilung zur Besetzung des H1 der Universität Hildesheim vom 13.11.09 Hildesheim.
Als Zeichen studentischen Protests wurde am 11.11.2009, um 18 Uhr der Hörsaal 1 der Universität Hildesheim besetzt. Studierende der Fachhochschule HAWK sowie der Universität arbeiten seitdem Tag und Nacht daran, den neu gewonnenen Bildungsfreiraum mit Inhalten zu füllen. Wir, die Besetzer_innen, laden alle Interessierten ein, sich an der Diskussion um Alternativen zur jetzigen (Bildungs-)Misere zu beteiligen und gemeinsame Forderungen zu konkretisieren. Wir verstehen uns als freie, unabhängige und überparteiliche Bewegung, die sich die grundlegende Veränderung des maroden Bildungssystems zum Ziel gesetzt hat.
“Fliegen ist notwendig, leben nicht”
Zum gleichnamigen Hörstück lädt die Kosmonautenschule herzlich zur Premiere
Das Hörstück nach biographischen Texten der ersten Fliegerinnen Deutschlands (Beate Uhse, Hannah Reitsch, Elli Beinhorn) geht am Sonntag den 15.11.09 um 19.30 Uhr zum ersten Mal vor Publikum im Nike-Tempel Weimar „on Air.“(am Goetheplatz.).
Der Eintritt ist frei. Im Anschluß gibt es ein Gespräch und nen kleinen Umtrunk.
Jeder der von außerhalb mithören will, kann das via Livestream: unter www.radio-lotte.de gern tun. Übertragungsbeginn 20Uhr.
unibrennt in unserer Nachbarschafft
Seit ungefähr einer Woche verfolgen und verbreiten wir mittels unserer facebook-präsenz die Proteste an den Unis in Österreichs. Nun wird es höchste Eisenbahn dies auch für alle die präsent zu machen, die nicht auf facebook unterwegs sind. So fanden wir zuletzt einen Kommentar seitens der Studierenden zur medialen Aufarbeitung der Geschehnisse, hier zu finden. Direkt daran anknüpfend ein Beispiel vom Umgang der ‘Krone’, dem österreichischen Pendant zu unserer heiß geliebten Bild-Zeitung, hier.
Eiskind
ein Monolog von Elisabeth Vera Rathenböck
Aufführungsdauer: ca. 60 Minuten zzgl Nachgespräch

(Foto: Simon Müller)
Regie: Lucian Patermann
Es spielt: Gerda Lachmann
Ton: Friedhelm Mund
Video & Foto: Simon Müller
Theaterpädagogik: Stefanie Heiner
„Schuld ist nur das Schönheitsideal?!“
Das Theater im stellwerk stellt sich mit dem Monologstück „Eiskind“ einem brisanten Thema: Magersucht und Bulimie bei Jugendlichen. Natürlich gibt es medial geprägte Schönheitsideale, denen junge Menschen entsprechen möchten. Oft schreibt man diesem äußeren Druck, schlank sein zu müssen, um als attraktiv zu gelten, die Verantwortung dafür zu, dass Mädchen und Jungen an Essstörungen erkranken. „Eiskind“ geht über solche Erklärungsversuche hinaus und sucht die Gründe dafür, dass Jugendliche nicht genügend Selbstvertrauen besitzen, um sich oberflächlichen Schönheitsbildern der Gesellschaft zu widersetzen, in dem komplexen Geflecht aus familiären und sozialen Beziehungen.
Mit der Aufführung des Stückes reagieren wir auf Untersuchungen, die nachweisen, dass inzwischen jedes dritte Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren zumindest an Essstörungen im Anfangsstadium leidet. Auch Jungen in dieser Altersgruppe sind immer häufiger betroffen.
Zum Inhalt:
Kathrin steht kurz vor dem Abitur und der Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule. Der Vater möchte, dass seine Tochter Pianistin wird. Ihre persönlichen Probleme werden von den Eltern ignoriert. Dass sie in Martin verliebt ist, der als Fotograf nur auf schlanke Mädchen steht, vertraut sie nur ihrer gut aussehenden Freundin Judith an und folgt deren Ratschlägen. Kathrin fasst den Entschluss, sich schlank zu hungern und beginnt zu experimentieren:
Mal isst sie gar nichts, mal wenig, mal überfällt sie ein unbändiger Hunger, sodass sie große Mengen an Nahrungsmitteln in sich hinein stopft, die sie später erbricht. Immer tiefer verstrickt sie sich in einer Spirale der Essstörungen, in der sie sich so zerstört, dass nur noch ein Aufenthalt in der Klinik ihr Leben retten kann.
Vorstellungen:
5. November | 20.00 Uhr – Premiere
6. November | 20.00 Uhr
16. November | 18.00 Uhr
17. November | 10.00 Uhr
im Theater im stellwerk, Schopenhauer-Str. 2 | Weimar
Was wollt ihr denn?
Die Fachschaft der Fakultät Gestaltung hat was Neues für all diejenigen die sie versucht zu vertreten. 5 Sterne dafür von mir. http://www.uni-weimar.de/gestaltung/fsg/
‘bomb it’ on babelgum
Nach dem wir es erst (nur) all unseren Freunden auf Facebook erzählt haben fiel mir heute auf das wir es hier völlig außer Acht gelassen haben. Selbiges möchte ich nun hiermit nachholen: Seit einigen Wochen nun schon gewährt uns Jon Reiss einen gelungenen Einblick in ein globales Phänomen das so schwer zu greifen ist wie es vielseitig ist. Mit seiner 1 1/2 Stunden langen Dokumentation bomb it gelingt ihm etwas woran viele vor ihm gescheitert sind. Ein Querschnitt durch eine Welt der Graffiti, der sich nicht bereits in Definitionsfragen verheddert – sondern sie ohne sie übermäßig zu thematisieren einfach mit integriert.
Und jetzt kommt’s, dass alles ist ungekürzt im Netz zu sehen. Also dimmt das Licht runter, sucht eine bequeme Sitzhaltung und los geht’s!
Hotel Sahara – ein Dokumentarfilm | Bettina Haasen, Berlin
Wir empfehlen abermals mit Freude eine Veranstaltung in unserer geliebten ACC Galerie:
(Foto: ACC)
„Lohnt es sich, für Ideale oder nach Idealen zu leben? Welche Ideale könnten das sein?“ fragt schon die „IDEALE AUSSTELLUNG“ der ACC Galerie Weimar in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar.
„Wovon werden wir noch berührt? Was geht uns ans Herz?“ könnte man weiterfragen.
Einen wirklich eindringlichen Film über das bewegende Schicksal von Flüchtlingen zeigt die ACC Galerie Weimar am 6. Oktober 2009. Der Regisseurin Bettina Haasen gelingt es mit „Hotel Sahara“ die Wünsche und Ängste ihrer Protagonisten in atmosphärischen Bildern spürbar und unvergesslich zu machen. Bettina Haasen wird zur Vorführung des Films anwesend sein und anschließend Rede und Antwort stehen. Damit wird der Faden, den Fernando Clavería mit seiner Installation „Escaleras de servicio“ an der Fassade der ACC Galerie Weimar aufnahm, weitergesponnen und eine Thematik in das öffentliche Bewusstsein gerückt, die allzu oft vergessen wird – das Schicksal derer, die nach Europa zu gelangen suchen, weil sie sich hier eine „idealere“ Welt erhoffen.
Di 6.10.2009 | 20:00 | ACC Galerie Weimar
plus zur aktuellen Ausstellung
Steh auf!
Kollege Aisek Auston vom Awesome Soundsystem laesst mal wieder einen gucken…
Weiteres zum ‘Brennpunkt’
Brennpunkt Graffiti
So liebe Leute, die schönen Termine sind unsererseits absolviert. Mit kleinen Schritten wollten wir dieses Jahr wieder anfangen den Kulturraum der so genannten Impulsregion (Erfurt-Weimar-Jena) mit zu gestalten. Gemeinsam mit dem ‘4-elements-club‘ am Skatepark in Weimar Nord und mit ‘jenagraffiti.com‘ am Kassablanca im Herzen Jenas glauben wir das diese kleinen Schritte durchaus erfolgreich verliefen.

Doch nun möchte ich alle Aufmerksamkeit auf die Zukunft richten. Im Zuge des europäischen Städtewettbewerbs ‘Entente Florale’, in Weimar mit dem netten Untertitel ‘Bunt für Europa’, und der üblichen Schlammschlacht des Landtagswahlkampfs fand in Weimar ein Punkt besondere Thematisierung – Graffiti. Weimar, als eine Stadt die sich ‘Weltoffenheit, kulturelle Vielfalt und Toleranz’ auf die Fahnen schreibt diskutiert nun Möglichkeiten von Repressionen. Das schließt sich sicher noch nicht gegenseitig aus, doch was mir immer wieder besonders auffällt ist die außergewöhnliche Eindimensionalität die in den Wortmeldungen der einzelnen Parteivertreter so Gang und Gebe ist. Wenn Graffiti legal angebracht werden ist es nämlich Kunst, im Falle von illegalen Anbringungen ist es ohne Frage einfach nur Sachbeschädigung bzw. ‘Beschmutzung’. An dieser Stelle nur ein Beispiel was diesem Schwarz-Weiß-Denken widerspricht, hier. Das Politiker nicht unbedingt die qualifiziertesten Kunsttheoretiker sein müssen versteht sich sicherlich von selbst. Doch was zeichnet Kunst denn eigentlich als solche aus? Auch an dieser Stelle vorerst nur ein Meinungsbeispiel: “Kunst muss grausam sein, muss Chaos in die Ordnung bringen, um so zu zeigen, wie chaotisch die Ordnung in Wahrheit ist.” (Adorno)
So und nun als letzten Diskussionsanreiz in diesem Artikel…


















