Dub zum Samstag

(Flyer: Luke)

Diesen Samstag in der Tanzhalle der Gerberstraße 3: Dub und alles was dazu gehört — Dubstep, 2Step, Breaks, Nuschool, Drum&Bass, etc. Das alles kommt nicht nur von der Platte, sondern wird auch Live hergestellt von der Formation “killaVolts” aus London, deren eine Hälfte eigens eingeflogen wird, während der andere Teil unter dem Namen “You’ve Been Asassenated” schon seit längerem der Weimarer Partyszene britische Manieren beibringt.
Außerdem ist das ganze nicht nur musikalische Expedition, sondern auch auch ein Kostümfest — Wer so aussieht, als hätte er sein Raumschiff um die Ecke geparkt, kommt billiger rein (besonders hübsche Masken gelten auch). Zur Vorbereitung gibt es Freitags einen kleinen musikalischen Vorgeschmack nebst der Möglichkeit gemeinsam an Masken und Kostümen zu basteln: Marienstraße 7, Raum 002, ab ca. 16 Uhr. Vorbeikommen, Weltraumschrott und gute Laune mitbringen, Musik hören und losbasteln.

Party: Sa, 21. November | Tanzhalle, Gerberstr. 3
Bastelstunde: Fr, 20. November | Marienstraße 7, Raum 002

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Update: Es gibt Fotos! Danke an Kilian Ullmann.

“Fliegen ist notwendig, leben nicht”

Zum gleichnamigen Hörstück lädt die Kosmonautenschule herzlich zur Premieree-card 1

Das Hörstück nach biographischen Texten der ersten Fliegerinnen Deutschlands (Beate Uhse, Hannah Reitsch, Elli Beinhorn) geht am Sonntag den 15.11.09 um 19.30 Uhr zum ersten Mal vor Publikum im Nike-Tempel Weimar „on Air.“(am Goetheplatz.).

Der Eintritt ist frei. Im Anschluß gibt es ein Gespräch und nen kleinen Umtrunk.
Jeder der von außerhalb mithören will, kann das via Livestream: unter www.radio-lotte.de gern tun. Übertragungsbeginn 20Uhr.

Eiskind

ein Monolog von Elisabeth Vera Rathenböck
Aufführungsdauer: ca. 60 Minuten zzgl Nachgespräch

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(Foto: Simon Müller)

Regie: Lucian Patermann
Es spielt: Gerda Lachmann
Ton: Friedhelm Mund
Video & Foto: Simon Müller
Theaterpädagogik: Stefanie Heiner

„Schuld ist nur das Schönheitsideal?!“

Das Theater im stellwerk stellt sich mit dem Monologstück „Eiskind“ einem brisanten Thema: Magersucht und Bulimie bei Jugendlichen. Natürlich gibt es medial geprägte Schönheitsideale, denen junge Menschen entsprechen möchten. Oft schreibt man diesem äußeren Druck, schlank sein zu müssen, um als attraktiv zu gelten, die Verantwortung dafür zu, dass Mädchen und Jungen an Essstörungen erkranken. „Eiskind“ geht über solche Erklärungsversuche hinaus und sucht die Gründe dafür, dass Jugendliche nicht genügend Selbstvertrauen besitzen, um sich oberflächlichen Schönheitsbildern der Gesellschaft zu widersetzen, in dem komplexen Geflecht aus familiären und sozialen Beziehungen.

Mit der Aufführung des Stückes reagieren wir auf Untersuchungen, die nachweisen, dass inzwischen jedes dritte Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren zumindest an Essstörungen im Anfangsstadium leidet. Auch Jungen in dieser Altersgruppe sind immer häufiger betroffen.

Zum Inhalt:
Kathrin steht kurz vor dem Abitur und der Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule. Der Vater möchte, dass seine Tochter Pianistin wird. Ihre persönlichen Probleme werden von den Eltern ignoriert. Dass sie in Martin verliebt ist, der als Fotograf nur auf schlanke Mädchen steht, vertraut sie nur ihrer gut aussehenden Freundin Judith an und folgt deren Ratschlägen. Kathrin fasst den Entschluss, sich schlank zu hungern und beginnt zu experimentieren:

Mal isst sie gar nichts, mal wenig, mal überfällt sie ein unbändiger Hunger, sodass sie große Mengen an Nahrungsmitteln in sich hinein stopft, die sie später erbricht. Immer tiefer verstrickt sie sich in einer Spirale der Essstörungen, in der sie sich so zerstört, dass nur noch ein Aufenthalt in der Klinik ihr Leben retten kann.

Vorstellungen:
5. November | 20.00 Uhr – Premiere
6. November | 20.00 Uhr
16. November | 18.00 Uhr
17. November | 10.00 Uhr

im Theater im stellwerk, Schopenhauer-Str. 2 | Weimar

Hotel Sahara – ein Dokumentarfilm | Bettina Haasen, Berlin

Wir empfehlen abermals mit Freude eine Veranstaltung in unserer geliebten ACC Galerie:

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(Foto: ACC)

„Lohnt es sich, für Ideale oder nach Idealen zu leben? Welche Ideale könnten das sein?“ fragt schon die „IDEALE AUSSTELLUNG“ der ACC Galerie Weimar in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar.

„Wovon werden wir noch berührt? Was geht uns ans Herz?“ könnte man weiterfragen.

Einen wirklich eindringlichen Film über das bewegende Schicksal von Flüchtlingen zeigt die ACC Galerie Weimar am 6. Oktober 2009. Der Regisseurin Bettina Haasen gelingt es mit „Hotel Sahara“ die Wünsche und Ängste ihrer Protagonisten in atmosphärischen Bildern spürbar und unvergesslich zu machen. Bettina Haasen wird zur Vorführung des Films anwesend sein und anschließend Rede und Antwort stehen. Damit wird der Faden, den Fernando Clavería mit seiner Installation „Escaleras de servicio“ an der Fassade der ACC Galerie Weimar aufnahm, weitergesponnen und eine Thematik in das öffentliche Bewusstsein gerückt, die allzu oft vergessen wird – das Schicksal derer, die nach Europa zu gelangen suchen, weil sie sich hier eine „idealere“ Welt erhoffen.

Di 6.10.2009 | 20:00 | ACC Galerie Weimar
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