Eiskind

ein Monolog von Elisabeth Vera Rathenböck
Aufführungsdauer: ca. 60 Minuten zzgl Nachgespräch

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(Foto: Simon Müller)

Regie: Lucian Patermann
Es spielt: Gerda Lachmann
Ton: Friedhelm Mund
Video & Foto: Simon Müller
Theaterpädagogik: Stefanie Heiner

„Schuld ist nur das Schönheitsideal?!“

Das Theater im stellwerk stellt sich mit dem Monologstück „Eiskind“ einem brisanten Thema: Magersucht und Bulimie bei Jugendlichen. Natürlich gibt es medial geprägte Schönheitsideale, denen junge Menschen entsprechen möchten. Oft schreibt man diesem äußeren Druck, schlank sein zu müssen, um als attraktiv zu gelten, die Verantwortung dafür zu, dass Mädchen und Jungen an Essstörungen erkranken. „Eiskind“ geht über solche Erklärungsversuche hinaus und sucht die Gründe dafür, dass Jugendliche nicht genügend Selbstvertrauen besitzen, um sich oberflächlichen Schönheitsbildern der Gesellschaft zu widersetzen, in dem komplexen Geflecht aus familiären und sozialen Beziehungen.

Mit der Aufführung des Stückes reagieren wir auf Untersuchungen, die nachweisen, dass inzwischen jedes dritte Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren zumindest an Essstörungen im Anfangsstadium leidet. Auch Jungen in dieser Altersgruppe sind immer häufiger betroffen.

Zum Inhalt:
Kathrin steht kurz vor dem Abitur und der Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule. Der Vater möchte, dass seine Tochter Pianistin wird. Ihre persönlichen Probleme werden von den Eltern ignoriert. Dass sie in Martin verliebt ist, der als Fotograf nur auf schlanke Mädchen steht, vertraut sie nur ihrer gut aussehenden Freundin Judith an und folgt deren Ratschlägen. Kathrin fasst den Entschluss, sich schlank zu hungern und beginnt zu experimentieren:

Mal isst sie gar nichts, mal wenig, mal überfällt sie ein unbändiger Hunger, sodass sie große Mengen an Nahrungsmitteln in sich hinein stopft, die sie später erbricht. Immer tiefer verstrickt sie sich in einer Spirale der Essstörungen, in der sie sich so zerstört, dass nur noch ein Aufenthalt in der Klinik ihr Leben retten kann.

Vorstellungen:
5. November | 20.00 Uhr – Premiere
6. November | 20.00 Uhr
16. November | 18.00 Uhr
17. November | 10.00 Uhr

im Theater im stellwerk, Schopenhauer-Str. 2 | Weimar

brasilian summer in weimar,…

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…also wir halten uns momentan ja am liebsten am Kiosk auf. Immer wieder ein bißchen anders, immer wieder schön. Mal aufregend und mal einfach nur entspannt. Und vor allem für viele so ‘rund-um-die-uhr’ das keiner dazu kommt es mal online zu bringen.

Deshalb an dieser Stelle einige wenige Eindrücke, zusammengetragen aus den letzten Tagen. Es lebe der Schnappschuss ;)

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Hinten dran, ein bissl mehr gibt’s auch noch hier.

Heute neuer Kiosk

Heute Abend um 18 Uhr eröffnet der KoCA Inn — Kiosk am Sophienstiftsplatz seine neueste Austellung, und präsentiert URABNDÆ mit: 24 Stunden – 14 Tage.

Es gibt Musik, Tanz, Getränke, Essen, Brasilianer und anscheinend Regen. Gut, daß jetzt mehr Dächer da sind.

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Alba – und die Stadt bewegt sich

Malereien, Grafiken, Fotografien und Objekte von Martin Fink, Enrico Freitag & Lucian Patermann
Ausstellung vom 14. November bis zum 11. Dezember
C. Keller und Galerie am Markt 21, Weimar

Alba – und die Stadt bewegt sich,

das ist wenn der morgen graut und alles sich erhebt. Der Beginn eines alltäglichen Wettlaufs durch unsere Stadtkulissen. Vorbei an starren Fassaden, unzähligen Fenstern und Türen welche wir allesamt als unsere selbstverständliche Umgebung wahrnehmen und die uns – den Ausstellenden, aber mit Bestimmtheit auch einigen anderen Menschen – besonders an den Stellen wieder interessant erscheinen an denen die nächste Sanierung bald anstehen sollte. Stumme Zeitzeugen für die jeder Neuanfang des Tagesrhythmuses schon das Ende ihrer bisherigen Existenzen mit sich führen kann und die wahrscheinlich viel erzählen würden wenn sie es könnten oder wir sie einfach verständen. Alba ist uns so der Vorbote eines neuen noch unbekannten Segments unserer Zeit, welches sowohl die absolute Veränderung des eigenen Seins als auch eine bloße Fortsetzung des gewohnten Alltags mit sich bringen kann. Doch als fester Bestandteil unseres ständigen Neubeginnens ist Alba uns auch ein Zeichen der Zeitlichkeit oder sogar der Flüchtigkeit aller Momente die wir erleben.
Vernissage ist am Freitag, den 14. November 2008
Einlass: 21 Uhr, im unteren Saal, Beginn der Eröffnung 21.30 Uhr
Die Räume der Galerie werden zu Beginn des abends nur über den Saal erreichbar sein. Um Pünktlichkeit wird gebeten.
Update I 15. Nov’08:
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Positiv? Doku_0.5

Wie versprochen, es geht weiter mit den Arbeiten für die Aidshilfe. Das dieses Exemplar noch nicht fertig ist muss man wahrscheinlich nicht dazu sagen, ich mach’s trotzdem.
Morgen mehr.

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Für Ro…

Positiv? Doku_0.3

ColorViolent

Neues von den Sprühmaschinen, die Schnappschüsse des Tages.

Nach nicht ganz 2 1/2 unserer derzeitig doch recht kurzen (19 Uhr geht die Sonne unter) dafür aber umso verregneteren Tage sind drei Trafostationen fertiggestellt und eine weitere steht kurz davor. Morgen ist der vorerst letzte Arbeitstag. Erst eine Woche später, nach dem tollen Volksfest zu Ehren der Zwiebel, wird das Projekt mit der Gestaltung noch einer weiteren Station endgültig von draußen nach drinnen umziehen. Was dieser Umzug bedeutet, bleibt vorerst noch eine Überraschung.

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Und sieh an, sieh an. Auf einmal waren es gleich 6 Paar Hände.
Fazit: Gemeinnütziges Graffitiexperiment becomes workshop. Denn auch mit annähernd 40 Jahren ist es noch lange nicht zu spät die Sprühdose als Werkzeug kennen zu lernen.

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Gegenwärtig beschäftigen sich 4 von uns mit einem Projetk zu Gunsten der Aidshilfe in Weimar…

Chiggedi Check – in tha club

Es ist wieder mal so weit, ColorViolence macht Atmo im Club. Die Jungs vom ‘Four elements club‘ laden gemeinsam mit der Projektgruppe ‘Graffideo‘ ein zur feierlichen Ortsbeschauung im Kasseturm. Wir freuen uns trotz typischer, zeitlicher Knappheit mit an Board zu sein und haben uns zu diesem Anlass auch ein feines Videogeflacker ausgedacht. Mit besonderer Vorfreude erwarten wir den anstehenden Auftritt vom ‘Awesome Soundsystem – plus their funky liveband’ (Inklusive unseres CV-Kumpanen Aisek ‘Ize’ Auston)

Update 28. Sept’08:

Die ersten Bilder vom abend, noch kurz vor Einlass. Mal schauen, wielleicht kriegen wir ja noch Bilder von danach.

Eröffnungsfest

Vorderseite

Nach unserer umfangreichen Beteiligung und unseren Bemühungen innerhalb des Theaterprojektes “my god rides a skateboard” dürfen wir uns nun freuen das Weimar nicht nur kurzzeitig zu einer alternativen Thematisierung der “Skater-Problematik” gefunden hat, sondern auch das es nun an der Zeit ist Früchte zu ernten.

Die Skatelandschaft in Weimar Nord wird am Samstag, den 6. Sept ab 11 Uhr feierlich eröffnet. Nach einigen Grußworten des Oberbürgermeisters der Stadt Weimar wird die Anlage ganz in den Händen der Aktiven liegen. Das bedeutet auch, dass es nun nicht einfach einen neuen Abenteuerspielplatz für Jugendliche und junge Erwachsenen innerhalb Weimars gibt, sondern das nun Verantwortung und vor allem Verantwortungsbewusstsein unter den Aktiven gefragt sind. Der Park zeichnet sich besonders durch seine umfangreichen Pools aus, welche in Europa angeblich sehr selten zu finden sind und der Skatelandschaft so zu einer gewissen Einzigartigkeit innerhalb Europas verhelfen. Im Mutterland des Skatens, den USA, sollen eben genau diese großen und verspielt gestalteten Pools sehr gefragt sein. In unserer Region dürfen wir nun hoffen das dieses neue Angebot auch seine zukünftige Nachfrage positiv reguliert. Doch nun zurück zum festlichen Teil:

Neben einer rockigen Überraschungsband werden am Samstag der Eröffnung DJ Wildstyle, Wretch und derbYstar für ein Hip Hop-lastiges Ambiente sorgen, die Jungs von â5.khíLL werden dies durch ihre Dubsteptunes ergänzen. Besonders freuen wir uns über die Einladung zur Gestaltung einer, vom Graffiti-Wettbewerb unabhängigen, Wand auf dem Gelände. Vorraussichtlich wird diese von Dark, Izak und Luke bearbeitet werden.

‘Street-Art-Affair’ Doku_0.1

Momentan tragen wir noch fleißig Bilder zusammen, doch vorab…

Kolabo-Barrikada @ KultiviertAnders, Leipzig: Quasikunst, Aisek_CV, MTN_CV, Luke_CV, buits.crew, Vectorian (rearranged by Luke)

Und da es diese Woche noch weiter geht mit der Street-Art-Affair hier das Programm.

Update: Die Leipziger Volkszeitung berichtet vom Ort des Geschehens und spricht mit Izak und MTN.

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Update II:

Pressespiegel, Ausstellungsbilder

HEUTE! 2. Casting des ACC

Mo 7.7.2008 | 18:00 – 20:00 Uhr
Das fünfte Rad am Wagen

2. Casting
| Kleinkunstbühne, mon ami

Das Fünfte Rad am Wagen (Casting 2)

 

Das fünfte Rad am Wagen, ein soziokulturelles Theaterspektakel der ACC Galerie lädt am 20. September 2008 zu einer ungewöhnlichen Stadtrundfahrt durch Weimar ein. Die Reisegesellschaft wird an diesem Tag Zeuge märchenhafter Begegnungen zwischen Schneewittchen, der bösen Königin und unzähligen charmanten und weniger charmanten Charakteren.

Seien Sie für diesen Tag nicht nur herzlich eingeladen mitzureisen, sondern auch aktiv als Darsteller/in mitzumachen!

Um talentierte Akteure für die Inszenierung zu finden, geht das ACC in die 2. Runde seines Casting Marathons und erwartet Sie/Dich voller Spannung im mon ami. Ob Exot, gruselige Gestalt, ominöse Märchenfigur, charmanter Tänzer, liebreizende Prinzessin, keifiges Model, singender Kellner, grobschlächtiger Kerl, oder muskulöser security man, alles ist gefragt und wird herzlich eingeladen bei uns vorstellig zu werden.

Kontakt: Alexandra Janizewski, Tel: 03643/253212

Induction

graffideo at induction\'08

Alles weitere zur Induction gibt’s bei den Jungs vom Gaswerk

…nach dem ersten ‘ruin slam’

ruin…

Der erste Testlauf unserer Studienreihe ‘ruin slam’ liegt nun etwas mehr als eine Woche zurück und wir haben versucht diese Zeit bestmöglich zu nutzen. Das bedeutete für uns neben der Problemauswertung (konkret: der Komplettausfall der videografischen Elemente) das Gespräch mit unseren Gästen zu suchen. Denn obwohl das von uns angepeilte mediale Experiment nicht durchgeführt werden konnte haben wir doch eines unserer wichtigsten Ziele erreichen können, den Austausch über Wahrnehmung und Umgang mit Weimars “Weltkulturerbe”. Für diese über aus konstruktiven Stunden möchten wir uns schon jetzt recht herzlich bedanken.

“Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat.”
Ludwig Börne (1786-1837), dt. Schriftsteller u. Kritiker

Und dementsprechend zielen auch unsere Fragen und Auseinandersetzungen, was macht den vielbeschworenen “Weltgeist” dieser Provinz denn tatsächlich aus oder besser noch, gibt es ihn denn überhaupt (noch)? Wie dem auch sei, wir bestehen auf eine Fortsetzung unserer Arbeit. Unsere künstlerisch-gestalterische Auseinandersetzung mit dem Weimar der Vergangenheit soll in diesem verstrichenen abend, vom 2. April, nun nur ihren Grundstein finden. Sowohl Form und Umsetzung, als auch Inhalt und Chronologie sollen von diesem Prozess betroffen sein und genau da seit ihr gefragt. Das von uns gewählte erste literarische Reisezeugnis stammte von 1838 (ist also nur 4 Jahre nach dem Tod des Dichterkönigs erschienen). Gebt uns eure Stimmen und regt uns an wo der nächste Stop unserer Exkursion liegen sollte! Nutz unsere Kommentarfunktion oder schreibt uns mails(kontakt).

Im Vorraus vielen Dank.

die Projektgruppe “ruin slam” (graffideo.com & abe monk)